Verbandstag 2010
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Der Chorverbandstag des Hermann-Hesse-Chorverbands 2010 fand am 18. April in der Schwarzwaldhalle in Altburg ab 14.30 statt. Gastgeber war der Liederkranz Concordia Calw.

 

Die Tagesordnung, wie im Rundschreiben 1/2010 bekannt gegeben (siehe auch unter Downloads), wurde ohne Änderungen vom Vorsitzenden des Chorverbands, Dieter Haag, in bewährter Weise abgewickelt. Besonderen Wert legte er auf den Dank an seine Vorstandsmitglieder, die Vorstände der Vereine, die  Mitarbeit der Chöre im Chorverband und die Auftritte der Chöre des Liederkranzes Concordia Calw während der Veranstaltung sowie die Vorbereitung und Organisation des Verbandstags.

 

 

Bericht zum Chorverbandstag 2010 am Sonntag, dem 18. April 2010 in Altburg

von Armin Breton, Schriftführer des Hermann-Hesse-Chorverbands

 

Aus den vielfältigen Veranstaltungen unserer Verbandschöre möchte ich wie jedes Jahr einige erwähnen. Ich konnte leider nicht alle Konzerte besuchen und habe mich dann wie immer auf Presseberichte gestützt.

 

Ein Hoch auf den Frühling - wir alle hier in der Schwarzwaldhalle können dies heute genauso unterstreichen, wie es die Liebelsberger Chöre mit ihrem Frühjahrskonzert am 25.4.2009 tun konnten. Sie begrüßten den Lenz, schenkten ihrem Publikum musikalische Tulpen aus Amsterdam und ließen die ersten Knospen sprießen. Ja, und fehlen durfte auch nicht der bekannte Song der Comedian Harmonists, in dem es zum Schluss heißt: „Und auch der Großpapa sagt zu der Großmama, Veronika, der Lenz ist da!“

 

Die Althengstetter Chöre hielten es bei ihrem Konzert am 16.5.2009 an Land nicht mehr aus, sie stachen in See. Dort begegneten sie dem betrunkenen Seemann und genossen mit „Caramba, Caracho, ein Whiskey“ das Leben in einer klitzekleinen Hafenbar in Rio. Seltsamerweise waren sie aber nachts um halb eins wieder auf der Reeperbahn; dieses Erlebnis ließen sie sich nicht entgehen. Preisfrage: welchen Damen sangen sie zur später Stunde ihr: „Good Night, Ladies“?

 

Der Kinderchor ging auf eine große Abenteuerfahrt und schipperte mit seinem selbst gebauten Ozeandampfer „Tolle Lotte“ bei Sturm und Wind zur Insel Witschiwatschiwu und dann weiter nach Rio und Honolulu. Keine Angst, sie blieben nicht dort, das Heimweh trieb sie schnell wieder über den großen Teich nach Hause.

 

Eine Neuauflage des Burgfestivals in der Ruine Zavelstein gelang der Sängerabteilung des Schwarzwaldvereins Bad Teinach-Zavelstein am 13.6.2009. Zusammen mit den vier Gastchören aus Monakam-Unterhaugstett, aus Eglofs, aus Neuenstein und aus Neubulach präsentierten die Männer einen bunten Melodienreigen verschiedenster Musikrichtungen. Die Atmosphäre in diesem alt-ehrwürdigen Gemäuer verlangte sprichwörtlich nach dem Song von Elton John: „Can you feel the love tonight“. Danke für die Stunden; alle Chöre verbanden mit diesem Abschiedslied ihren Dank ans Publikum.

 

Nach der Sommerpause, die wie immer mit einigen Straßenfesten der Vereine ausgefüllt war, läuteten die Ostelsheimer am 17.10.2009 den Herbst ein und tauchten ab in dessen bunten Farben.

 

Zusammen mit dem Kinderchor der evangelischen Kirche gelang ein Brückenschlag zwischen den Generationen. „Max und die Käsebande“, ein Kinderkriminal, wurde frech und mit viel Pepp vorgetragen von den Drei- bis Vierklässlern, die danach auch den gemischten Chor mit ihren hellen Stimmen unterstützten. Eindrucksvoll war das Miteinander bei dem beliebten Lied: „Lieder die wie Brücken sind“.

 

Bekannte Ohrwürmer der älteren Generation, die von der Musik sangen und den roten Wein genossen, rundeten diesen herbstlichen Abend ab.

 

Die eher trüben Herbsttage Ende Oktober verscheuchte der Liederkranz Simmozheim am 24.10.2009 bei seiner Matinee. Besonderer Augenmerk wurde auf den Auftritt des neu aufgestellten Kinderchors „Die Violets“ gelegt. Beschwingt und kess sangen sie einige Lieder, u. a. „Zwei kleine Wölfe“ und „Dracula“. Schwungvoll zeigte sich auch der gemischte Chor mit Songs von ABBA und sang, zusammen mit den Violets, Melodien aus dem Musical „Die Schöne und das Biest“.

 

Nicht nur seinerzeit Rudi Carell, auch die Simmozheimer sangen fragend an diesem Abend „Wann wird's mal wieder richtig Sommer?“. Die Antwort lautet: 2010.

 

Natürlich hatte der Liederkranz Holzbronn, wie auch im Jahr zuvor, wieder zu einem Konzert in der Fabrik geladen. Der 21.11.2009 wurde auserkoren, um in der Halle der Firma Holzma Musik aus den berühmt-berüchtigten 20er und 30er Jahren zu präsentieren. Claire Waldorf, die Comedian Harmonists, Peter Kreuder, Lyrik von Ringelnatz, Barbershop-Songs, ein makabrer Gruselwalzer von Georg Kreisler, die Tragik des armen Gigolos: alles wurde dargeboten, alle Chorgruppen waren vertreten. Wenn Sie das nächste Mal diese Veranstaltung besuchen, passen Sie um Gottes Willen bei den Liederkranzspatzen auf, die schmeißen nämlich mit Lehm!

 

Selbstverständlich gaben auch im abgelaufenen Jahr einige Chöre Konzerte in den örtlichen Kirchen. Ich möchte stellvertretend für alle zwei Konzerte erwähnen:

 

Der Liederkranz Holzbronn gab zusammen mit einem Projektchor, mit Solisten und mit einem Streicherensemble in den evangelischen Kirchen in Effringen und in Heumaden ein Konzert mit Werken italienischer Meister aus dem 17. Jahrhundert, u. a. ein Oratorium des römischen Komponisten Giacomo Carissimi („Jonas“) und das „Gloria“ (RV 589) von Antonio Vivaldi.

 

Die Chorgemeinschaft Unterhaugstett-Monakam sang am 20.12.2009 in der St. Blasius Kirche in Bad Liebenzell Lieder von Schubert, Mozart, Beethoven und anderen Komponisten. Des weiteren erklangen Melodien aus dem alpenländischen Raum und aus Russland.

 

Es schließt sich nun der musikalische Kreis und wir sind wieder beim Frühjahr angelangt: In Stammheim hatte man am 21.3.2010 das Wiedererwachen der Natur bemerkt. Frühlingslieder und Lyrik wechselten sich ab, die Männer kamen sowohl beim „Ungarischen Tanz Nr. 6“ als auch bei der „Legende von Babylon“ so richtig in Schwung und sangen deshalb auch noch aus voller Kehle: „Wir sind die alten Säcke!“.

 

Beim danach folgenden Ausflug in die griechische Antike zu Homer und Odysseus zeigten die Sängerinnen und Sänger in ihren Toga-Kleidern, dass sie sich in diesem Metier auch auskennen. Den Männern und vor allem den Frauen kam der Chor „Trau einem schönen Weibe nicht“ recht munter von den Lippen.

 

So, das war's von meiner Seite.

 

Von dieser Stelle aus nochmals die Bitte an alle Vereine, laden sie die Presse ein, geben Sie Vorberichte ab, schicken Sie eigene Berichte an Herrn Fischer zur Weiterleitung an die Sängerzeitung.

 

Das Bild nach außen ist sehr wichtig. Wir müssen unser Hobby, das Singen im Verein nicht verstecken; wir singen gerne, wir singen, weil es uns gefällt, wir singen, weil wir es auch können und weil wir die Musik lieben.

 

 

Und wie immer noch einige Impressionen:

  

Chorverbandsvorsitzender Dieter Haag, der Calwer Oberbürgermeister Manfred Dunst und die 1. Vorsitzende

des Liederkranzes Concordia Calw, Christa Erath bei der Eröffnung des Chorverbandstags respektive den Grußworten.

 

Die "Swing Singers" des Lico Calw

 

Die jungen Damen wurden für 10-jährige aktive Mitgliedschaft geehrt

 

Hier die Ehrungsmitglieder für 25-jährige aktive Mitgliedschaft

 

40-jährige Mitgliedschaft kommt jetzt hinzu ...

 

... und nun die Mitglieder mit 50- und 60-jähriger aktiver Vereinszugehörigkeit

 

Die Sonderehrungen für besondere Verdienste in den Chören und im Chorverband:

Goldene Ehrennadel: Gesangverein Eintracht Effringen, Erika Ritz und Männergesangverein Sängerkranz Liebelsberg, Eberhard Schanz

Silberne Ehrennadel: Gesangverein Eintracht Effringen, Werner Dengler

 

Silberne Chorleiterehrennadel: Männergesangverein Neubulach, Wilhelm Gelbke

 

Die Calwer "Harmonists" gaben einen humorvollen Beitrag aus den 30er Jahren

 

Gemeinsames Singen der Gemischten Chöre unter Leitung der Verbandschormeisterin Gisela Gräf

 

Ohne Zugabe wurden diese Könner nicht entlassen: die Calwer "Hearts 4"

 

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Stand: 30.04.19